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Kosten

Was kostet ein Umzug in Wien und Österreich?

Pauschale Preise im Internet helfen wenig, weil jeder Umzug anders ist. Ein seriöser Preis entsteht erst, wenn der tatsächliche Aufwand bekannt ist. Dieser Ratgeber zeigt, welche Faktoren zählen, wo versteckte Kosten lauern und wie Sie sparen.

Die wichtigsten Kostenfaktoren

  • Volumen: Wie viele Kubikmeter transportiert werden, ist der größte Hebel. Ein Richtwert: drei bis vier Zimmer ergeben grob 30 bis 40 m³. Weniger Volumen bedeutet weniger Zeit, weniger Fahrten, weniger Kosten.
  • Distanz: Kurze innerstädtische Strecken sind günstiger als ein Fernumzug über mehrere Bundesländer.
  • Zugang: Stockwerk ohne Lift, enge Stiegenhäuser, lange Tragwege und schwierige Zufahrt erhöhen den Aufwand spürbar.
  • Zusatzleistungen: Verpackungsservice, Möbelmontage, Halteverbot, Einlagerung und Entsorgung schlagen je nach Umfang zu Buche.
  • Termin: Monatsende, Wochenende und die Sommermonate sind stärker gefragt und entsprechend teurer.

Einen unverbindlichen Richtwert mit transparenter Aufschlüsselung liefert der Umzugskostenrechner. Das Volumen schätzen Sie Raum für Raum mit dem Volumenrechner.

Versteckte Kostenpunkte, die oft vergessen werden

  • Halteverbotszone: In Wien beantragen Sie diese bei der MA 46. Die Behördengebühr für den Bescheid liegt bei rund 52 Euro, dazu kommen Schilder, Aufstellung und Abbau. Pro Adresse, idealerweise an beiden.
  • Verpackungsmaterial: Kartons, Folie und Decken summieren sich. Leihmaterial nehmen wir wieder zurück.
  • Entsorgung: Sperrmüll und Altgeräte kosten, wenn man sie nicht rechtzeitig plant. Brauchbares kauft Reoffice an oder rechnet es gegen.
  • Wartezeiten: Fehlt das Halteverbot, tragen die Packer weiter und länger, das kostet Zeit und Geld.

Festpreis statt Stundenfalle

Bei einer reinen Stundenabrechnung tragen Sie das Risiko, wenn etwas länger dauert. Bei unserer Festpreisgarantie kalkulieren wir nach der kostenlosen Besichtigung einen verbindlichen Preis, der am Umzugstag gilt. So wissen Sie vorher, woran Sie sind.

So sparen Sie sinnvoll

  • Früh planen: Wer den Termin flexibel hält und nicht aufs Monatsende fällt, fährt günstiger.
  • Aussortieren: Jeder nicht transportierte Kubikmeter senkt den Preis. Vor dem Umzug ausmisten lohnt doppelt.
  • Selbst packen: Wenn Sie Zeit haben, packen Sie einfache Räume selbst und überlassen uns nur die heiklen.
  • Halteverbot nutzen: Klingt nach Zusatzkosten, spart aber oft mehr an Trage- und Wartezeit, als es kostet.
  • Ankauf statt Entsorgung: Brauchbare Büromöbel über Reoffice verrechnen.

Was Sie als Nächstes tun können

Schätzen Sie Ihren Richtwert im Umzugskostenrechner und fordern Sie ein verbindliches Festpreisangebot an. Den Zeitplan dazu liefert die Umzugscheckliste.

Gerhard Radosztics
Fachlich geprüft von Gerhard Radosztics

Geschäftsführer der Reoffice GmbH. Über 20 Jahre Erfahrung in Spedition, Umzugslogistik und Büroeinrichtung in Wien.