CO2-Rechner
Weiterverwenden statt wegwerfen
Wer Büromöbel ankaufen lässt statt sie zu entsorgen, spart Emissionen. Eine grobe Einschätzung.
Womit gerechnet wird
Damit die Zahl oben nachvollziehbar bleibt, hier die Annahmen offen. Grundlage ist der geschätzte CO2-Aufwand für die Herstellung eines neuen Möbelstücks. Wird stattdessen ein vorhandenes Möbel weiterverwendet, entfällt ein Großteil davon – wir rechnen konservativ mit 65 Prozent Einsparung, der Rest deckt Aufbereitung, Transport und Lagerung ab.
| Möbelstück | Herstellung, geschätzt | Einsparung bei Wiederverwendung |
|---|---|---|
| Schreibtisch | 85 kg | 55 kg |
| Bürostuhl | 50 kg | 32 kg |
| Schrank oder Rollcontainer | 110 kg | 72 kg |
Warum Wiederverwendung mehr bringt als Recycling
Wird ein Schreibtisch verschrottet und stofflich verwertet, bleibt vom ursprünglichen Herstellungsaufwand wenig übrig – das Material wird zerkleinert, eingeschmolzen oder verbrannt und muss neu verarbeitet werden. Bleibt derselbe Tisch dagegen ein Tisch, entfällt die gesamte Neuproduktion. In der Abfallhierarchie steht Wiederverwendung deshalb vor Recycling und weit vor Entsorgung.
Was das praktisch heißt
Bei einer Büroauflösung mit 40 Arbeitsplätzen geht es um mehrere Tonnen CO2 – und zugleich um Geld, weil gut erhaltene Möbel einen Ankaufswert haben, der gegen den Auftrag gerechnet wird. Der ökologische und der wirtschaftliche Weg sind hier derselbe.
Die Werte sind Schätzungen für eine Größenordnung, keine zertifizierte Bilanzierung nach Norm. Für Nachhaltigkeitsberichte, die geprüft werden, braucht es eine eigene Erhebung.
Unverbindliche Selbstberechnung über umzug.at. Durch Wiederverwendung und Ankauf von Büromobiliar statt Entsorgung können folgende Emissionen eingespart werden:
Ausgestellt für: –
Berechnungsbasis: gerundete Vergleichswerte für Neuproduktion gegen Wiederverwendung je Möbelstück, konservativer Faktor 0,65. Dies ist KEIN von der Reoffice GmbH ausgestelltes Zertifikat, sondern eine unverbindliche Selbstberechnung. Das offizielle CO2-Zertifikat stellt die Reoffice GmbH ausschließlich nach Projektabschluss auf Basis der tatsächlich übernommenen Stückzahlen aus.